Bürgerhaus
In dem zeitgemäß eingerichteten Haus eines Budweiser brauberechtigten Bürgers erfahren Sie von dem Braurecht in der Stadt. Auf der großflächigen Projektion entwickelt sich das Bild von dem Leben im Haus im Umbruch des 16. /17. Jahrhunderts. Während das bewohnte Geschoss des Hauses einen Eindruck in die Privatsphäre der Familie bietet, wird im Erdgeschoss eine Schenke eröffnet, in der das von dem Bürger selbst gebraute Bier ausgeschenkt wird. Nachbarn und Händler kommen zum Trinken.
Model einer Sudpfanne
In ähnlichen Pfannen wurde über viele Jahre – praktisch bis ins 18. Jahrhundert – Bier gebraut. Die Pfannen konnten auch größer, mit quadratischem oder rechteckigem Grundriss sein. Häufig handelte es sich um den einzigen metallischen Gegenstand in der Brauerei.
Trinkgefäße
Die Trinkgefäße gaben meist Auskunft über die soziale Herkunft ihrer Besitzer. Deshalb finden wir neben schönen verzierten Zinnkrügen und Pokalen auch einfache Tonkrüge. Wie man unter den Trinkern sagt: „Wichtig ist, dass der Pokal einen Boden hat.“ Die Gegenstände sind eine Leihgabe des Südböhmischen Museums.
Maßeinheit für Bier
Der Stadtrat kontrollierte regelmäßig unehrliche Gastwirte. Es wurde nicht nur die Qualität sondern auch die Menge (das Maß) des ausgeschenkten Bieres überprüft. Dazu dienten die amtlich geeichten Maßeinheiten. Die ausgestellten Exponate stammen aus dem 19. Jahrhundert.



