Budweiser Budvar braut bereits zum vierten Mal eine Bierspezialität aus frischem Hopfen

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28. 8. 2015 | Budweis

Am Mittwoch, dem 26. August wurden im Sudhaus der Brauerei Budweiser Budvar aus den frischen Dolden zwei spezielle Biersude gebraut. Die frischen Dolden gehören zu den wertvollsten Brauzutaten, da sie direkt am Tag ihrer Ernte verarbeitet werden müssen. Aus diesem Grund werden sie nur selten zum Brauen verwendet. Bei Budweiser Budvar wird die Limited Edition aus dem frisch geernteten Hopfen bereits seit 2012 jedes Jahr gebraut.

Der Hopfen wurde von der Gesellschaft ARIX, a.s., geliefert, die zu den wichtigsten Hopfenproduzenten und -lieferanten auf dem tschechischen Markt gehört. Zum Brauen des Spezialbieres wurden insgesamt 800 kg der frischen Dolden verwendet, die am 26. August Vormittag auf dem Hopfenfeld „U Splavu“, in dem berühmten Anbaugebiet „Údolí Zlatého potoka“ in der Nähe des Dorfes Blšany geerntet worden waren. Bei der Doldenernte waren der Braumeister Adam Brož,  der Bierqualitätsmanager Petr Košin sowie der Budvar-Biersommelier Aleš Dvořák persönlich dabei. „Mit frischem Hopfen Bier zu brauen, ist ein Fest für uns alle und kann als regelrechte Ehrung dieser einzigartigen Brauzutat betrachtet werden. Wir möchten uns bei der Firma ARIX für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Hopfenernte bedanken“, so Adam Brož, Braumeister der Brauerei Budweiser Budvar.

Aus dem frisch geernteten Hopfen wurden zwei spezielle Sude BUD B:STRONG Limited Edition mit über 16 % Stammwürzegehalt und einem Alkoholgehalt von 7,5 % vol. gebraut. Die Hopfengabe wurde auf traditionelle Weise durchgeführt, wie es bei Budvar Bieren gemacht wird. Die Hopfendolden wurden in drei Schritten in die Würzpfanne manuell zugegeben. „Der frische Hopfen verleiht dem Bier mehr Aroma und eine deutlichere, aber immer noch milde Bitterkeit im Vergleich zum getrockneten Hopfen. Da wir bereits seit einigen Jahren den Hopfen von demselben Hopfenfeld verwenden, können wir die Unterschiede zwischen den einzelnen Ernten sehen, die durch die spezifischen Witterungsbedingungen in dem jeweiligen Jahr gegeben sind. Jedes Jahr freuen wir uns auf die Nuancen besonders im Aroma, Charakter und der Intensität der Bitterkeit“,  erklärt Adam Brož.

Das am 26. August 2015 gebraute Bier können die Kunden allerdings erst in der zweiten Märzhälfte 2016 kosten, da das BUD B:STRONG rund 200 Tage reifen muss. Die Bierspezialität aus frischem Hopfen wird nur an ausgewählte Restaurants und Bierstuben in 20-Liter-Fässern ausgeliefert werden und neben Tschechien wird sie auch in einigen anderen Ländern verkauft.

Im August 2012 wurde das Bier aus dem frischen Hopfen bei Budweiser Budvar zum ersten Mal gebraut. „Damals gab es bei uns in der Brauerei niemanden, der persönliche Erfahrung mit frischem Hopfen gehabt hätte. Das Ergebnis hat uns sehr positiv überrascht und die Bierfeinschmecker haben den ganzen Sud innerhalb von wenigen Tagen getrunken. Auch bei den Suden letzten und vorletzten Jahres war es nicht anders. Dieses Bier hat immer was zu bieten und es lohnt sich jedenfalls 200 Tage zu warten, um feststellen zu können, was für ein Bier das gleiche Hopfenfeld in dem jeweiligen Jahr gebracht hat“, ergänzt Adam Brož.

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Pressesprecher

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