„Österreichisch-bayrisches Fest“ in den „Masné krámy“ ab Montag

Etiketten: Masné krámy
21. 11. 2014 | Budweis

Das berühmte Budweiser Restaurant „Masné krámy“ („Fleischbänke“) bietet nun seinen Gästen eine Gourmetveranstaltung, die einen Einblick in die bayrische und österreichische Küche vermittelt. Der Küchenchef Luděk Hauser kann sich auf seine umfangreichen Kenntnisse der bayrischen Küche stützen, die er während seiner 14jährigen Tätigkeit im renommierten Hotel „Bayerischer Hof“ im deutschen Kurort Bad Füssing, einem der besten und renommiertesten Kurorte Europas, erwarb. Ab Montag stehen auf der Speisekarte Spezialitäten wie das original „Wiener Schnitzel“, „Tiroler Gröstl“ oder die bayrische „Weisswurst“.

„Die Präsentation der Spezialitäten der österreichischen und bayrischen Küche gehört zu unseren erfolgreichsten Gourmetveranstaltungen. Dieses Jahr wird diese Veranstaltung bereits zum sechsten Mal organisiert. Zur ursprünglichen Atmosphäre werden auch das entsprechend dekorierte Interieur unseres Restaurants sowie das Personal in Lederhosen beitragen“, so Luděk Hauser, Küchenchef der „Masné krámy“. „So, wie es bei unseren Nachbarn üblich ist, wird auch in unserem Restaurant die ganze Woche das Rauchen verboten“, ergänzt seine Ausführung Luděk Hauser.

Einblicke in die Küche unserer Nachbarn
Österreich / Bayern
24. 11. – 30. 11. 2014

Kleine Gerichte „zum Bier“
100g    „Tiroler Speckplatte“ 79,- CZK
100g     „Erdäpfelkäse“, Rettich und Gebäck 59,- CZK
120g     „Weißwurst“, süßer Senf, Brezel 69,- CZK

Suppe
0,22 l    „Knoblauchcremesuppe“ Blätterteigstange mit Knoblauch 39,- CZK

Hauptgerichte
150g    „Tafelspitz“ Semmelkren, Bouillon-Kartoffeln 109,- CZK
150g    „Jägerbraten“ /Schweinekamm in Pilzsauce/, hausgemachte Speckknödel 98,- CZK
360g    „Tiroler Gröstl“ /Rindfleisch geröstet mit Kartoffeln/, mit Zwiebeln, Gemüse und Spiegelei 98,- CZK
250g     „Wiener Backhendl“ gemischter Blattsalat, ½ Kräuterbaguette 109,- CZK
400g    „Käsespätzle“ mit Röstzwiebeln 98,- CZK

Küchenchef Luděk Hauser empfiehlt
200g    „Wiener Schnitzel“, Petersilienkartoffeln, Zitrone 189,- CZK

Dessert
200g    „Kaiserschmarren“ in Apfelmus  59,- CZK

Das Restaurant „Masné krámy“ bietet seinen Gästen nicht nur eine ausgezeichnete Küche, sondern vor allem ein perfekt gepflegtes Bier an. Die Gäste können hier u.a. das Budweiser Budvar Krausened Lager genießen. „Masné krámy“ sind das einzige Restaurant auf der Welt, wo das süffige Budweiser Budvar Krausened Lager direkt aus dem Tank gezapft wird. Die Bierstube bietet 200 Gästen Platz. Mehr über „Masné krámy“ finden Sie unter www.masne-kramy.cz.

Dieses Jahr feiert das Restaurant „Masné krámy“ zwei wichtige Jubiläen. Am 13. Februar sind 650 Jahre seit dem Moment vergangen, als Kaiser Karl IV. den Abriss der auf dem heutigen Marktplatz König Přemysl Otakar II. stehenden Fleischbänke und ihre Umlegung in die Krajinská-Straße anordnete. Am 1. Oktober 1954, d.h. vor beinahe 60 Jahren, wurde das Restaurant „Masné krámy“ für die Öffentlichkeit feierlich eröffnet. Im Restaurant wurde immer und ausschließlich das Bier aus der Brauerei Budweiser Budvar ausgeschenkt.

 

Bier im Restaurant „Masné krámy“

Budweiser Budvar B:SPECIAL Krausened Lager
Die wichtigste Biersorte im Angebot der „Masné krámy“ ist das Budweiser Budvar B:SPECIAL „Krausened Lager“. Das Krausened Lager gibt es nur in ausgewählten tschechischen Gaststätten. Da das Krausened Lager lebende Hefekulturen enthält, ist es in Bezug auf die Lagerungsbedingungen (Lagerung bei 6° - 8° C) sowie die Pflege sehr empfindlich. In den „Masné krámy“ wird das Krausened Lager direkt aus dem Tank gezapft. Die ersten Schritte im Herstellungsprozess des Budweiser Budvar B:ORIGINAL Krausened Lagers sind die gleichen wie beim Brauen des klassischen Lagerbieres. Der Unterschied besteht darin, dass dem fertigen und genussbereiten Bier vor dem Abfüllen eine bestimmte Menge „Kräusen“ - eine zusätzliche Hefepilzkultur bester Qualität sowie ein zusätzlicher Extraktanteil - zugesetzt werden. Die Hefepilzkultur setzt dann ihr Werk fort und gerät daraufhin in lebender Form direkt zu den Kunden. Dank der Hefekulturen hat das B:SPECIAL Krausened Lager eine bessere sensorische Qualität als das Budweiser Budvar B:ORIGINAL klassische Lager (erhöhte Vollmundigkeit, belebenderer Geschmack, kompaktere und stabilere Schaumkrone).

Leute im Restaurant „Masné krámy“

Luděk Hauser - Küchenchef
Der kreative Küchenchef des Restaurants „Masné krámy“ („Fleischbänke“) kann stolz auf seine 14-jährige Tätigkeit im renommierten Hotel Bayerischer Hof im deutschen Kurort Bad Füssing zurückblicken, das im berühmten Michelin-Restaurantführer aufgelistet wurde. In diesem Hotel lernte er das Kochen „von der Pike auf“, und mit der Zeit hat er sich bis zum stellvertretenden Küchenchef hinaufgearbeitet. Seine Gäste verwöhnte er mit kulinarischen Ausflügen in verschiedenste Ecken der Welt, indem er thematische Abendbuffets gestaltete. Während seiner beruflichen Karriere kreierte er Menüs für viele interessante Persönlichkeiten aus dem deutschen Showbusiness. Er kochte und präsentierte persönlich Gerichte für Seine Königliche Hoheit Leopold Prinz von Bayern. Er bereitete auch ein Menü für den Ex-Präsidenten Václav Havel zu, als der 2008 die „Masné krámy“ besuchte. Luděk Hauser kocht gerne böhmische Spezialitäten und Wildgerichte. Seine kulinarischen Schwerpunkte liegen in der Zubereitung ungewöhnlicher Fischarten und in der mediterranen Küche. Seine Freizeit verbringt er mit Angeln, Golfspielen und seiner Familie.

Tomáš Olejník - Restaurantleiter
Nach seiner Ausbildung in Österreich arbeitete er einige Jahre in den österreichischen Alpen. In dieser Zeit beteiligte er sich an der Vorbereitung und Durchführung einer königlichen Hochzeit für 450 Gäste in Seefeld, bei der die Tochter des Kristallschmuckproduzenten Swarovski ein Mitglied der spanischen königlichen Familie heiratete. Weitere Erfahrungen bei der Vorbereitung von Banketten und im Catering erwarb er im deutschen Hotel Kempinski Airport Munich. Zur Jahrtausendwende eröffnete er als Restaurantleiter das neu renovierte Kongress- und Theaterhaus im österreichischen Bad Ischl. Er organisierte auch die Eröffnung des neu renovierten Hotels Crowne Plaza (Mitglied der Intercontinental Hotels Group) in Bratislava. Einerseits bevorzugt er die herzhafte altböhmische Küche, andererseits mag er auch die leichte italienische Küche. Seine Freizeit verbringt er mit Sport (Tennis, Golf und Eishockey) und mit seiner Familie.

Geschichte der Fleischbänke sowie des Restaurants „Masné krámy“

Anfänge der Fleischbänke
Am heutigen Ort in der Krajinská-Straße gibt es die Fleischbänke bereits seit 650 Jahren. Die Fleischbänke befanden sich anfänglich auf dem Ringplatz – dem heutigen Marktplatz König Přemysl Otakar II. Sie waren ursprünglich in einem Holzbau (bzw. mehreren kleinen Holzläden) untergebracht und entstanden zur Jahrhundertwende vom 13. zum 14. Jahrhundert . Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1336 (24. Juni), als die Stadt durch ein Hochwasser, das eben bis zu den Fleischbänken reichte, überschwemmt wurde.

Seit 650 Jahren am selben Ort
Kaiser Karl IV. ordnete im Jahre 1364 (13. Februar) aus hygienischen Gründen und wegen des sich verbreitenden üblen Geruchs den Abriss der auf dem Ringplatz stehenden Fleischbänke an. Es wurde ein neuer Standort gesucht und am Ort der heutigen Fleischbänke in der Krajinská-Straße gefunden. Die Umlegung der neuen Fleischbänke hatte auch ihre Logik:  in der Krajinská-Straße lebten nämlich seinerzeit viele Fleischermeister. Auch der Neubau war jedoch noch aus Holz. Wie bereits durch den Namen angedeutet, dienten die Fleischbänke von Anfang an der Fleischverarbeitung sowie dem Fleischverkauf.

460 Jahre des historischen Gebäudes
Das heutige Objekt der Fleischbänke stammt wohl aus dem Jahre 1554, wobei einige Autoren auch die Jahre 1560 und 1564 anführen. Es geht um ein Bauwerk mit dem Grundriss der Basilika. Die mittlere hohe Halle war für die Einwohner der Stadt - somit für die Öffentlichkeit – bestimmt. Die Fleischerläden befanden sich in den niedrigen Hallen an den beiden Seiten, die den Einkaufenden durch die Arkaden von innen zugänglich waren. Von außen bestanden eigenständige Eingänge zur Versorgung, und zwar sowohl über den Hof, als auch von der Straße aus. Die westliche Fassadenfront ist im Renaissancestil mit Zinnen und Schießscharten an der Attika erhalten geblieben, den eigentlichen Giebel bilden sog. Schwalbenschwänze. Der östliche Giebel wurde Anfang der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts umgebaut, wahrscheinlich im Jahre 1831. Das zweigeteilte steinerne Renaissanceportal ist im Originalzustand. Die Läden erfuhren im Verlaufe des 19. Jahrhunderts wiederholt bauliche Veränderungen. Bis zum Jahre 1899 wurde auf dem Hof der Fleischbänke noch geschlachtet (einschließlich der Schlachtung von Kälbern). Dann wurde der Metzgereibetrieb außerhalb der Stadt, in die sog. Prager Vorstadt verlegt, wo ein neuer städtischer Schlachthof entstand. Die einzelnen Läden wurden dann verkauft.

60 Jahre des Restaurants „Masné krámy“
Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich das Gebäude in einem so baufälligen Zustand, dass ernsthaft sein Abriss in Erwägung gezogen wurde. Zum Glück wurde anders entschieden. Schließlich wurden die Fleischbänke im Jahre 1953 nach den Plänen von J. Fidra zu einem Restaurant umgebaut. Für die Öffentlichkeit wurde das Restaurant „Masné krámy“ (Fleischbänke) am 1. Oktober 1954 feierlich eingeweiht. Dank seines erstklassigen Bieres aus dem Hause Budějovický Budvar sowie seiner vorzüglichen Küche erlangte das Restaurant schnell große Popularität. Nach dem Hochwasser von 2002 mussten die „Masné krámy“ geschlossen werden und sie wurde nach einer fünfjährigen Pause am 5. Dezember 2007 wieder eröffnet. Das rekonstruierte Interieur knüpft nicht nur an die Tradition der ursprünglichen Gaststätte, sondern auch an den historischen Charakter des Gebäudes an. Deswegen wurden architektonische Elemente und traditionelle Materialien gewählt, die dieses historische Ambiente unterstützen sollen (massive Eiche, Naturleder, schwarzes Mattmetall, Platinkupfer). Die Möbeleinrichtung weist einen einfachen und zweckorientierten Charakter auf und ihre Ausdrucksmittel evozieren die historische Zusammengehörigkeit mit dem Bau. Das heißt jedoch nicht, dass nicht in den „Masné krámy“ modernste Trends der gastronomischen Einrichtung geltend gemacht worden wären. Wir finden hier sowohl Großflachbildschirme und andere Technik für eine Großflächenprojektion als auch einen WIFI-Internetanschluss oder drahtlose Kassentechnik. Die „Masné krámy“ verfügen über 200 Sitzplätze.

Kontakt für die Medien

Ing. Petr Samec Dr.

Pressesprecher

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