Budweiser Budvar meldet Exportsteigerung bei Bier im KeyKeg für 2012

5. 2. 2013 | České Budějovice

Die Brauerei Budweiser Budvar erzielte letztes Jahr eine enorme Exportsteigerung bei Bier im Einwegfass KeyKeg. 2012 erhielt die Brauerei Aufträge für helles und dunkles Budweiser Budvar Lager im KeyKeg von Kunden aus 14 Ländern. Die Ausfuhr von diesem Produkt stieg gegenüber dem Vorjahr um 127 Prozent und erreichte somit ein Gesamtvolumen von 4700 Hektolitern. Im März 2011 wurde eine Abfüllanlage für das Einweg-Fass KeyKeg in der Brauerei Budweiser Budvar in Betrieb gesetzt. Das KeyKeg ist derzeit ausschließlich für die Exportmärkte bestimmt und am tschechischen Markt wird es nicht eingesetzt.

„Durch die Einführung von Einweg-Keg´s wollten wir primär den Absatz von Fassbier in abgelegenen Exportländern starten bzw. steigern. Wir wollten jegliche bürokratischen sowie logistischen Hindernisse vermeiden, die uns daran gehindert haben bzw. für uns zu kompliziert waren, um unser Bier in konventionellen Mehrwegfässern in diese Länder zu liefern. Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen stark übertroffen. Das KeyKeg war einer der wichtigsten Faktoren, die uns zu unserem Exportrekord im Jahre 2012 verholfen haben,“ so Renata Pánková, Leiterin der Exportabteilung der Brauerei Budweiser Budvar. Letztes Jahr erzielte die Brauerei die besten Exportergebnisse in ihrer Geschichte – es wurden insgesamt 657 000 hl ausgeführt, verglichen mit dem Vorjahr bedeutet das eine Zunahme von 1 Prozent. „Das meiste Bier im Einweg-Keg wurde nach Russland, in die Ukraine und nach Australien exportiert,“ ergänzt Pánková. Wichtige Exportmärkte sind hierbei auch Vietnam, Japan, Neuseeland, China oder Hongkong. Im November 2012 wurde die erste Lieferung von Bier im KeyKeg nach Brasilien geschickt. „Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage nach Bier im Einweg-Keg weiterhin steigen wird. Ein interessantes Geschäftspotenzial sehen wir z.B. in Süd- und Mittelamerika, vor allem in Mexiko,“ schließt Pánková ab.

Das KeyKeg stellt eine revolutionäre technologische Neuheit im Bereich Befüllung, Logistik und Ausschank von Fassbier dar. Bei einem Einwegfass entfällt der finanziell, zeitlich und logistisch anspruchsvolle Rücktransport leerer Bierfässer in die Brauerei. Das KeyKeg, das für das Budweiser Budvar Lager eingesetzt wird, funktioniert ähnlich wie die populären Biertanks: das Bier wird in einen sterilen Innenbeutel aus einer speziellen Mehrschichtfolie eingefüllt, die absolut gasundurchlässig ist. Der Inhalt des Fasses wird entleert, indem Überdruck im Bereich zwischen Kugel und Beutel erzeugt wird. Daher kommt das Bier nicht mit Kohlendioxyd oder Luft in Kontakt. Das KeyKeg kann die sensorische sowie mikrobiologische Stabilität des Bieres wie ein herkömmliches Stahlfass gewähren. Das KeyKeg ist wesentlich leichter als ein konventionelles Edelstahlfass: bei einem Volumen von 20 Litern wiegt das gesamte KeyKeg rund ein Kilo und hat damit nur ein Zehntel des Gewichts eines klassischen Stahlfasses. Das KeyKeg ist effizient und umweltfreundlich, da es die Kraftstoffkosten für den Biertransport/Leerguttransport reduziert und außerdem kann es einfach recycelt werden.
 

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