Budweiser Budvar beendet die Kooperation mit dem Konzern Anheuser-Busch InBev

Etiketten: Czechvar
4. 7. 2012 | České Budějovice

Das im Jahre 2007 geschlossene Importabkommen beruhte auf der damaligen Strategie der Gesellschaft Anheuser-Busch Inbev, von der sich der US-Biergigant eine erhebliche Aufwertung seines Import-Portfolios erwartete. Mit dem Ziel der größte Importeur von Premium sowie Super-Premiummarken in den USA zu werden, baute  Anheuser-Busch ein spezielles Händlernetz auf. 2006 war der US-Braukonzern auf der Suche nach einem hochwertigen Super-Premium Lager für sein Portfolio und die Marke Czechvar erfüllte am besten seine Vorstellungen. Budweiser Budvar betrachtete das Angebot von ABI als historischen Wandel, der den Zugang zum Händlernetz des drittgrößten Brauereikonzerns der Welt ermöglichen und zum signifikanten Umsatzanstieg in den USA beitragen sollte.

Die Abmachung betraf nur die geschäftliche Zusammenarbeit in den USA und berührte auf keine Weise die Stellung beider Gesellschaften in den Rechtsauseinandersetzungen in anderen Ländern und beeinflusste nicht deren Ergebnis. Nach dem Wechsel des Inhabers (Übernahme durch die InBev-Gruppe) im Jahre 2008 änderte ABI ihre Geschäftsstrategie und verlor ihr Interesse an Importbieren (ABI erweiterte erheblich ihr Markenportfolio in Nordamerika durch die Marken der ursprünglichen InBev-Gruppe).   

„Unser Geschäftspartner hat leider unsere Geschäftsziele nicht annähernd erfüllt, die er laut Abkommen hätte erreichen sollen,“ so Vlasta Kociánová, Vertriebsleiterin zuständig für Nordamerika aus der Brauerei Budweiser Budvar. 2011 erreichte ABI das vertraglich festgelegte Verkaufsziel nur zu 30 %. „Dadurch, dass die Verkaufsziele nicht erreicht wurden, wurde das Abkommen schwerwiegend verletzt. Aufgrund dessen haben wir im Januar 2012 beschlossen, die Zusammenarbeit mit Anheuser-Busch zu beenden. Diese Woche läuft die sechsmonatige Kündigungsfrist ab und der Vertrieb von Czechvar in den USA wird ab dem 7. Juli von unserem neuen Importeur übernommen,“ ergänzt Vlasta Kociánová.  

Der neue Importeur wird die Gesellschaft United States Beverage (nachstehend „USB“ genannt). Es handelt sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Stamford, Connecticut, die sich mit Import und Marketing von Super-Premium und sog. „Craft Beer“ Marken in den USA beschäftigt. „In der Gesellschaft United States Beverage arbeitet ein Team von Spitzenexperten. Wir erwarten, dass rund 9000 Hektoliter Czechvar nächstes Jahr in den USA abgesetzt werden und der Verkauf in den nächsten Jahren weiterhin dynamisch gesteigert wird,“ schließt Vlasta Kociánová ab. USB verfügt über ein starkes Vertriebsnetz in den ganzen USA und bietet ein breites Importportfolio von Super-Premium-Marken aus der ganzen Welt, in dem Murphy’s Stout und Red Ale aus Irland, Tiger Beer aus Singapur, einige The Grupo Damm Marken aus Spanien (Estrella Damm Lager, INEDIT, Daura), Tona Cerveza aus Nicaragua, Kalik aus Bahamas, Brasseurs de Gayant aus Frankreich oder das spanische  Black Dog Ale zu finden sind. Weitere Informationen über die USB finden Sie unter www.unitedstatesbeverage.com.

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Ing. Petr Samec Dr.

Pressesprecher

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