In Budweis werden heute die 23. Brauer-Mälzertage eröffnet

15. 10. 2009 | České Budějovice

Am 15. – 16. Oktober treffen sich beinahe 300 Experten aus dem Bereich Brauwesen, Malzindustrie und Hopfenbau im Kulturhaus Metropol in Budweis. Vertreter von Produktionsbetrieben, Mittel- und Hochschulen sowie Universitäten und Forschungszentren haben die Gelegenheit des persönlichen Austausches von Erfahrungen. Diese Branche gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der tschechischen Wirtschaft und trägt wesentlich zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades sowie zum Imageaufbau Tschechiens im Ausland. Veranstalter des diesjährigen Kongresses sind das Forschungsinstitut für Brau- und Malzwirtschaft, das Institut für Gärungschemie und Bioingenieurtechnik an der Chemisch-technologischen Universität Prag und die Brauerei Budweiser Budvar. Auf der Programmliste stehen insgesamt 42 Fachvorträge, drei Referenten kommen aus der Brauerei Budweiser Budvar (Vortragsliste siehe Anlage).

Budweiser Budvar verfügt über ein eigenes Forschungszentrum, das vom bedeutenden Wissenschaftler Doz. Dipl.-Ing. Jan Šavel, CSc. geleitet wird. Herr Šavel trägt in letzter Zeit zur weltweiten Fachdiskussion über die Geschmacksstabilität des Bieres bei. Eine der Entdeckungen Herrn Doz. Šavel bezieht sich auf den Prozess und die Geschwindigkeit der Bieralterung (d.h. negative sensorische Eigenschaften), die durch die Zusammensetzung des Brauwassers bedeutend geprägt wird. Dies ist einer der wichtigste Argumente in der Diskussion darüber, ob die in Lizenz an unterschiedlichen Standorten produzierten Biere geschmacklich identisch sind oder nicht.

Referenten aus der Brauerei Budweiser Budvar werden ein Sachgebiet behandeln, das im tschechischen Brauwesen von Doz. Šavel stark geprägt wurde. Es handelt sich um praktisch einsetzbare Kontrollmethoden und die damit zusammenhängenden Verfahren des Qualitätsmanagements in der Bierproduktion.

Einer der Vorträge bezieht sich auf die Brauanalyse – Bestimmung des restlichen Bierextraktes sowie der daraus resultierenden weiteren Grundparameter wie z.B. der Gärungsstufe oder des Alkoholgehaltes. Das Thema wird im Kontext moderner optischer Geräte diskutiert und der Referent wird sich auch mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie dieser Brauanalysenbereich hätte aussehen können, wenn es moderne optische Geräte früher gegeben hätte.

Der zweite Vortrag behandelt analytische Methoden, die bei Analysen von Braurohstoffen eingesetzt werden. Da die Grundparameter der Bierqualität – Geschmack und Duft – größtenteils gerade durch verarbeitete Rohstoffe gegeben sind, ist die Qualitätskontrolle von Rohstoffen für eine traditionelle Brauerei von großer Bedeutung. Aus diesem Grund befasst sich mit diesem Bereich auch die Forschungsabteilung der Brauerei Budweiser Budvar. Eines der Forschungsergebnisse bei Budweiser Budvar ist der einzigartige Einsatz der infraroten Spektroskopie (NIR), für die eigene Eichmodelle produziert worden sind. Diese können z.B. sehr genau bestimmen, ob die Qualität des zu verarbeitenden Malzes und Hopfens den hohen Ansprüchen an traditionelle Budvar Rohstoffe entspricht. Die Synergie von konventionellen Labormethoden und modernsten Instrumentalmethoden (z.B. NIR) führt zu Zeit- und Personaleinsparungen bei Laboranalysen und ermöglicht dabei die Zahl von analysierten Mustern und getesteten Merkmalen bei der Qualitätskontrolle von beschaffenen Rohstoffen zu steigern.

Im dritten Vortrag wird der Beitrag von Budweiser Budvar zur tschechischen Brauwirtschaft kurz zusammengefasst.

Ein Braukongress hat in der Stadt des Bieres und der Stifte in der Vergangenheit bereits zweimal - in 1985 und 1995 - stattgefunden. Da es sich um eine für die Stadt besonders wichtige Veranstaltung handelt, wurde die Patronanz für den Kongress vom Bürgermeister der Stadt Budweis Mag. Juraj Thoma übernommen.

Eintritt für Vertreter der Medien ist gegen Vorweisung eines Journalistenausweises frei.

 

Kontakt für die Medien

Ing. Petr Samec Dr.

Pressesprecher

+420 387 705 284

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